lautfluestern.

12. Oktober 2009

Uni, Tag 1.

Geschrieben von tine in Allgemein

Es war doof. Verwirrend, voll und schlecht organisiert (fast wie am Bessel, aber nur fast, das hatte wenigstens einen gewissen Charme).
Es fing damit an, dass es nicht anfing. Wir standen alle (ja, alle Lehramtstudenten, bzw. Erstsemester) vor der „Zentralmensa“ und warteten auf Einlass. Der passierte um 9Uhr, wie geplant.
Bis alle drin waren und es losging (es mussten ja auch noch so Süßigkeiten ausgeteilt werden, die später noch einmal wichtig werden sollten…) war es dann aber halb 10 Uhr. Dabei sollte es doch um 9 Uhr beginnen?!
Das Anspiel und die ersten Sätze der Begrüßenden sind nicht zu beanstanden, nein, fast nicht: das Anspiel war zu leise.
Was solls, wir saßen ja im Warmen und es war lustig.
Dann gings los mit den Gruppen, in die wir uns einsortieren mussten, also immer alle zusammen, die ein und dasselbe aus dem Korb rausgenommen hatten. Ich hatte Karamellbonbons.
Dann wurde uns gesagt, wo wir uns treffen, allen Gruppen wurde sogar beschrieben wie sie zu besagtem Treffpunkt kommen sollten, nur meiner Gruppe nicht.
So standen geschätzte 30 Karamell- Leute an einem falschen Ort (den hatten wir aber übrigens unabhängig voneinander geschlossen gefunden :D ). Bis dann mal so ein netter Freiwilliger vom Organisationsteam (ESE) kam und meinte, er wüsste, wo wir hingehen müssen.
Wir kamen in einem ziemlich kleinen Seminarraum an, wo schon eine Gruppe war.
Zwängten uns dazu, standen in der letzten Reihe und hatten keinen Plan, worum es denn überhaupt ging.
Nach 2 Minuten stellte sich heraus, dass wir auch dort falsch waren. Also alle wieder raus.
In den nächsten Raum, der noch kleiner war und in dem auch schon genug Leute versammelt waren.
Und dann gings los, mit ner Einführung, die ich bis jetzt nicht ganz verstanden habe. Kernstudium, Modulstudiengang, Baukasten- und Verbundmodul,… die Liste der halbwegs geklärten Begriffe ist lang.
Sehr aufgeklärt hat sich die Tatsache, dass wir uns unseren Stundenplan zusammenschustern müssen und dass sich viele Dinge überschneiden könnten.
Wie zum Beispiel die Einführung in das Modulgedöns morgen früh und meine Einführung ins Fach Deutsch.
Mal schauen, was da wichtiger ist: wie ich lerne, mit der Modulsache umzugehen (lebensnotwendig!) oder die Sachen, die mich in Deutsch erwarten und wichtig sind (irgendwie auch lebensnotwendig!).
Na super.

Besser war dann, dass ich den Uni-Rundgang im Regen gecancelt hab (war eh freiwillig, und die hätten mich wahrscheinlich weiterhin mehr durcheinander gebracht als aufgeklärt) und mit Torben in den Zoohandel gefahren bin.
Wir sind jetzt stolze Besitzer von 2 mongolischen Rennmäusen, (hoffentlich) beides Männchen.
Jetzt müssen wir uns mal Namen ausdenken und schauen, wie die sich so einleben.
Das zumindest hat meinen Tag gerettet.

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