lautfluestern.

7. Oktober 2009

der erste Kuchen.

Geschrieben von tine in Kochen/Backen

Mein erster Kuchen fand statt am 7.10.09 um 13.45 Uhr.
Ich hatte eine Fertigbackmischung aus’m real mitgebracht, die stand da so in meinem Weg.
Zuhause, als ich mir die Packung so ansah, stellte sich mir das erste „Problem“ entgegen: Ich hatte keine Rührschüssel (so etwas passiert, wenn man Student ist und grade umgezogen: die meisten Sachen vermisst man erst, wenn man sie braucht).
Aber: ich bin ja mittlerweile ein Improvisationstalent. Seit meinem Umzug eigentlich. Oder schon davor, beim streichen und tapezieren, aber das war ja eine andere Geschichte.
Zum Rührschüssel-Problem: Ich hab unsere schöne, gläserne Salatschüssel genommen. Und gehofft, der ganze Teig passt rein.
Er hat gepasst. Also zuerst die Backmischung (ja, ich mach das bald auch alles ganz allein, aber das war halt der erste Versuch ;) ), die hat reingepasst. Dann die Margarine, die konnte ich sogar adäquat wiegen, weil eine Waage besitzen wir…und die Milch war auch kein Problem. Eier aufschlagen kann ich auch schon lange, ging also auch.
Dann kam die nächste Hürde: kein elektrisches Handrührgerät war da. Logisch, wir haben keins.
Aber wir haben so einen lustigen Schneebesen, mit noch so einer Drahtgitterkugel drin und in der war eine kleine Eisenkugel.

genannter Schneebesen, found by google.

genannter Schneebesen, found by google.

Und ich hatte so einen Plastikrührlöffel mit nem Loch drin (keine Ahnung, wie das Dings heisst, auch hier ein Bild)

der mit dem Pfeil dran ;), wieder von google.

der mit dem Pfeil dran ;) , wieder von google.

Also hab ich im Wechsel mit dem Mega-Schneebesen und dem Plastikrührlöffel versucht, den Teig klümpchenfrei zu rühren.
Hat auch ganz gut geklappt, zumindest, nachdem Torben mitgeholfen hat…War auch ziemlich anstrengend. Das Rühren. Denkt man gar nicht, was so ein armes elektrisches Handgerät so leisten muss.
Dann kam der Kuchen in die eingefettete Form (geht super mit Küchenpapier und Margarine :p) und anschließend in den Backofen.
Der nächste Schritt, nämlich das längliche Einschneiden des Kuchens war ein Kinderspiel, nen Messer haben wir wohl ^^.
Aber als ich dann eben nachschauen wollte, ob er schon gar ist hat wieder was gefehlt: ein Holzstäbchen.
Gestern gab es glücklicherweise Spaghetti und da waren noch ein paar über (also harte, ungekochte natürlich!) und die konnte man prima zum prüfen nehmen :D .

Ich überlege gerade, ob ich meinen Blog nicht darauf ausrichten sollte, alltägliche Küchenprobleme von Studenten und alleinstehenden, gerade von zu Hause weggezogenen jungen Erwachsenen zu lösen.
Könnte eine größere Leserzahl nach sich ziehen… Ich überleg mir das mal.
Und für alle, die wissen, wer gerade Hilfe beim improvisierten Backen braucht, kann meinen Blog weiterempfehlen =).

Zurück zum Kuchen: Der ist gleich nämlich fertig, muss noch auskühlen und eine Glasur bekommen.
Aber das ist dann ja nicht mehr so wild.
Vielleicht folgt ein Bild..

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