lautfluestern.

21. September 2009

Qualitätssicherung…

Geschrieben von tine in Kassel

…oder auch nicht.
Wir haben da dieses wunderschöne Bild gefunden.
(Da ist ein Möbelhaus, das ich jetzt nicht näher erwähnen möchte, das ich aber über alles liebe^^)
Ein Bild in schwarz-weiß mit einem Doppeldeckerbus drauf. Und der ist rot. Die einzige Farbe im Bild. Ein Stück England zuhause.
Gut, da will ich jetzt nicht näher drauf eingehen.
Worauf ich eingehen möchte: Die Anbringung bzw. Aufhängung des ganzen.
Aufgehängt haben es Torben und sein Papa, schön mit Dübel (der übrigens eine deutsche Erfindung ist) und Schraube in der Wand.
Es hing auch ganz gut, gerade und schön anzuschauen.
Die ersten 2 Tage zumindest.
Am 3. Tag bekomme ich eine SMS, Wortlaut:” Wenn du gleich aufstehst, wunder dich nicht, wenn du ins Wohnzimmer kommst, das Bild ist von der Wand gefallen.”

Okay. Das Bild hat auf der Rückseite zwei kleine Haken, zwischen denen ein Draht befestigt ist. An diesem Draht wird das Bild aufgehängt.
Einer dieser Haken war aus dem Rahmen gerissen worden.
So weit, so gut.
Torben hat eine Schraube anstelle des Hakens platziert und wir haben das Bild wieder aufgehängt.
Zwei Tage später entdecke ich es: eingeklemmt zwischen Sofa und Wand.
Diesmal war der zweite Haken raus.
Wir nehmen es mit Humor. Wir mögen das Bild ja auch gerne leiden, sonst würde es ja nicht in unserer Wohnung hängen.
Also kommt die zweite Prothese, äh Schraube rein.

Es hängt wieder.
Seit gestern und wir hoffen ab jetzt für immer, bis wir es eigenhändig wieder runterholen.

Eigentlich finde ich diese Geschichte sehr schade, wirft sie doch ein schlechtes Licht auf mein Liebstes aller Möbelhäuser.
Ich hoffe einfach, dass wir das Bild erwischt haben, das halt ein bisschen anders ist… und die anderen alle problemlos gehalten hätten. ;)

17. September 2009

kochen.

Geschrieben von tine in Kassel

ist übrigens gar nicht so einfach wie man denkt.
Besonders dann nicht, wenn man für eine ganze Woche planen und dann auch noch davon satt werden muss. : )
Erschwerend kommt auch noch hinzu, dass das Kochen für  mich wie eine Wunderdiät wirkt. Immer dann, wenn ich kochen muss, habe ich absolut keinen Hunger mehr. Leider möchte “der 2.” hier im Haushalt unbedingt zunehmen, was mit meinen Plänen  kollidiert. :)

Nachdem ich mir jetzt Gerichte für eine Woche mühsam aus den Fingern ges ogen habe, bin ich mit meinem Kochlatein am Ende. Keine Ideen mehr. [das heisst über Anregungen, was man denn so kochen kann, was schnell geht und gesund ist, bin ich herzlichst erfreut. Und nein, ich bin garnicht anspruchsvoll ;) ]

Es ist aber nun mal so gewesen, dass die letzten Tage nur die Bratkartoffeln so richtig was geworden sind, diese ganze supertollen Kochbuch Gerichte waren mehr so ein Reinfall. Naja, es war nur eins ausm Kochbuch, das andere war eine Fertigmischung Kartoffelpuffer… und wenn man seinen Herd noch nicht so kennt und noch nich weiss, wei das alles so zu laufen hat, dann kommen am Anfang halt matschige Puffe, der unten angebrannt sind im einenn Fall  und nicht-gares Fleisch im anderen Fall, dabei heraus.
Mein Apfelmus, das ich auch ganz allein gemacht habe, ist dafür einzigartig gut geworden. Entgegen aller Erwartungen.
Und wenns nach mir ginge, gäbs jetzt Apfelmus bis zum abwinken.
Das macht oben genannten Mitbewohner aber nicht dicker und so richtig gesund ist es auch nicht.

Dann muss ich also weiterüben.

15. September 2009

packen, umziehen, aufbauen, klarkommen.

Geschrieben von tine in Kassel

Die erste Woche ist dann um. Mit ein bisschen Pause und Heimaturlaub dazugerechnet ist es auch schon fast die zweite.
Der Umzug steckt uns trotzdem immer noch in den Knochen… Man denkt garnicht, wie viel man mitnehmen muss, Klamotten, Kochsachen, Bücher und Ordner, Bücher, Stoff, Gardinen, nen Herd, nen Kühlschrank, nen Sofa.
Und das muss alles in den ersten Stock eines herkömmlichen Mietshauses mit engem Treppenhaus.
Oben angekommen (und das waren wir nach ca. 2,5 Stunden mit allem Zeug ; herzliches DANKE! an alle Helfer) standen die Kisten und Möbelfragmente dann so rum.
“Baut uns auf!” schienen sie wie verrückt zu schreien, und  “Räum uns weg”.
Nachdem alle Helfer weg waren, wir eine unmenge an Möbeln aus dem rennommierten schwedischen Möbelhaus gekauft hatten und diese ebenfalls in schweißtreibender Anstrengung am Rande unserer Kräfte die Treppe hochgeschleppt hatten, war es schon Zeit, ins Bett zu gehen. ((Nachdem dieses dann auch endlich aufgebaut war…;) )

wohnzimmer im Umzugszustand

wohnzimmer im Umzugszustand

Am nächsten Tag (ein Sonntag) wurden dann 4 “Billy” Regale, ein Couchtisch und  eine TV Bank aufgebaut, die mehr oder weniger gerade standen (also die Regale) und das Wohnzimmer war komplett.
Dem folgte das “Büro”, das auch erheblich schnell (also so schnell, wie aufbauen und auspacken halt so geht, plus verkabelung des Pcs und so) stand.
Zwei Zimmer geschafft, an einem Tag, das war der Hammer.
Und im Flur musste man nicht mehr aufpassen, dass man irgendwo drüber fiel.

Montag gings dann wieder ins Möbelhaus, und noch woanders hin.
Dann wurde die “Patchwork” Küche zusammengeschustert und das macht nun wirklich keinen Spass. Wenn nur eine Schublade passt und die andere nicht,weil irgendwas falsch vorgefertigt war… Aber auch das haben wir gemeistert  und jetzt kann man drin kochen =)
Der Rest folgte so pö-a-pö (keine Ahnung, wie das geschrieben wird, Germanistik  Studium hat noch nich angefangen ^^) und heute fehlt eigentlich nur noch der Lampenschirm im Schlafzimmer. :p

Wie man in so einer großen Stadt mit Schrott-Navi klakommt, ist unsere persönliche “unendliche Geschichte”, auf die ich villeicht bald besser eingehen werde.
Nur soviel: es hat sich immer im letzmöglichen Moment eingschaltet (quasi wenn wir schon weit am Ziel vorbeigeschossen waren) und hat uns dann doch weitergeholfen. Man muss die Tante nur lange genug beschimpfen ^^

Bald gibts mehr.. ^^